26.07.14 – Föhr

So ein schöner Urlaub! Zwei Wochen Sonne, Strand und Meer auf Föhr. Kein Digital detox, aber immerhin völlig frei von den Absurditäten der digitalen Unternehmenskommunikation mit ihrem Hang zum Sprachschrott und ihren Dringlichkeitsfiktionen. Der Erholungseffekt war enorm – mal schauen wie lange er anhält.

Hier nun berichte ich in gewissenhafter Ausübung meiner Chronistenpflicht getreulich von den Aventüren, die ich auf der Insel erlebte.

Sitzmöbel und gefiederter Freund lassen eindeutige Rückschlüsse auf den Ort des Geschehens zu: den Strand.

170

Die 171 war zwei Wochen lang unsere Basisstation, von der aus die vielfältigsten Strandaktivitäten geplant und umgesetzt wurden.

170

Zum Beispiel anderen Leuten beim ausrüstungs- und aufbauintensiven sowie windabhängigen Sport zusehen. Selber hatte ich’s einfacher: Buch aufklappen, Buch zuklappen. Kein langes Getue, egal ob mit oder ohne Wind. Ideal.

170

Die andere Blickrichtung, nämlich zur Düne, lässt kaum etwas anderes zu als die Gedanken schweifen zu lassen.

170

Hier war ich im Wasser und habe aus halsbrecherischer Perspektive fotografiert.

170

Wir sind gefühlte drei Kilometer vom Strand entfernt und stehen trotzdem maximal knöcheltief im Wasser. Hier ist zwar Ebbe, aber auch bei Flut muss man lange marschieren, bis man schwimmen kann.

170

Romantische Abendstimmung.

170

Lachmöwen in erklecklicher Zahl bevölkern die ganze Insel.

170

Die gemeine Stockente am örtlichen Weiher.

170

Gebirgsziege im Streichelzoo.

170

Kleine Gans oder große Ente?

170

Drei Alpakas auf dem Oevenumer Bauernmarkt. Das jüngste unten trägt den Spitznamen „Die Frisur“.

170

Ein Storch in der Fußgängerzone von Wyk. Er schreitet würdevoll umher. Das Touristengedöns rundherum verfällt in würdelose Aufgeregtheit und Tiermanipulationsstimmung.

170

Fleckvieh.

170

Freilaufende Henne im Café „Zur alten Schule“ in Midlum.

170

Schafe am Deich im Norden der Insel.

170

Adebar auf seinem Aussichtspunkt.

170

Memento mori … oder Glennkill?

170

Sic transit gloria mundi, was auch dieser Hase schmerzlich erfahren musste.

170

Fußballgolf auf’m Bauernhof. Mit dem stillen, unaufgeregten Selbstbewusstsein eines Angehörigen der Nation, die den amtierenden Fußballweltmeister stellt, meistere ich sämtliche Bahnen und Hindernisse. Da kann man dem jungen Gemüse nochmal zeigen, was in einem steckt!

170

Der Bauernmarkt in Oevenum. Hier gibt’s Alpaka-Fell. An anderer Stelle gab’s die „Bilder aus Italien“, einen Reisebericht von Charles Dickens.

170

Ein Maislabyrinth. Nicht jeder, der reingeht, kommt auch wieder raus …

170

Eine ausgedehnte Tages-Radtour kreuz und quer über die Insel, geschätzt an die 25 Kilometer, ist eine willkommene Abwechslung zum Strandabhängen.

170

Fußball am Abend. 44 Leute in zwei Mannschaften, Insulaner gegen Touristen.

170

Ein Höhepunkt des Urlaubs: Nuss-/Marzipantorte.

170

Offenbar braucht niemand einen kleinen Teich, wenn das Meer so nahe ist: alle Bänke leer.

170

Baum vor Steinmauer.

170

Der Himmel, die Weite, hach.

170

Mühle, außer Betrieb, aber pittoresk anzuschauen.

170

Strandhinterland. Und wieder – wie an fast allen Tagen – blauer Himmel und schönstes Wetter.

170

Der Deichgraf lässt den Blick über seinen Verantwortungsbereich schweifen.

170

Schroff fällt die Felswand zum Meer hin ab.

170

Grün, schwarz, blau in fantastischen Proportionen und geometrischen Verhältnissen – ein Hoch auf den Künstler (den Fotografen).

170

Hier lebendige Schafe.

170

So war das hier im Norden, im Juli anno 2014.

170