30.07.15 – Elbsandsteingebirge

Stand im letzten Jahr noch ein ruhiger Strandurlaub auf Föhr auf dem Programm, hat sich diesmal die Aktivurlaubsfraktion durchgesetzt und das Elbsandsteingebirge zum Urlaubsziel erkoren. Schweißtreibendes Wandern soll sich mit abkühlendem Freibadschwimmen abwechseln. Die Wassertemperaturen in den Bädern des Ostens liegen knapp über dem Gefrierpunkt. Die Freibäder bieten kein Wellness-Chichi für verweichlichte Westler, sondern eine ehrliche Ausstattung bestehend aus 50-Meter-Becken und Sprungturm. Am Kiosk gibt’s Soljanka. So gehört sich das.

So tun als ob man am Felsen hochklettert sieht so aus:

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Der poröse Sandstein inmitten der ansonsten lieblich-hügeligen Landschaft wirkt manchmal mondmäßig befremdlich.

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Höhlen und Ausbuchtungen sind beliebte Rastplätze. Wir schleppen immer schwer an unserer Verpflegung, sind dafür aber optimal ausgerüstet – Eier, Trauben, Käse, Brötchen. So macht Wandern Spaß!

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Nach dem sehr mühsamen Hochkraxeln über Steintreppen und Eisenleitern ergeben sich schöne Ausblicke.

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Manche trödeln immer und hängen dann zurück …

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Unten dann dichter Wald mit moosigen Steinwänden.

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Balancier-Poser ;-)

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Die Einwohner leben sehr gefährlich angesichts der ganzen über die Wege trampelnden Touristen.

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Der Blick von unten nach oben lässt ahnen, wie mühsam der Aufstieg wird.

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Manche der Felsen stehen sehr markant in der Landschaft herum.

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So sieht es dann von oben aus.

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Zum Glück gibt es die Bäder, in denen wir uns nach vollbrachter Gipfelerstürmung abkühlen.

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Die Postmeilensäule in Pirna zeigt die Entfernungen zu den nächstgelegenen Orten an. Zwei Jahre vorher stand ich vor einer ähnlichen Säule, zu Ehren des Begründers des Weltpostvereins in Schwerin errichtet.

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Die örtliche Motorradgang.

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Im sächsischen Urwald.

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Kletter-Poser ;-)

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Aussicht von oben.

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Aussicht auf die Elbe.

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Die Steinbrücke zur Bastei, eines der beliebteren Ausflugsziele.

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Oben auf den Felsen ist man teilweise geländegesichert, teilweise nicht. Hier lockt der freie Fall nach unten.

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Trotz Höhenangst stehe ich heldenhaft am Abgrund. Die Baumwipfel unten sind ziemlich weit entfernt und es geht da ziemlich gerade runter.

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Näher an die Kante habe ich mich zum Fotografieren nicht getraut.

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Ihr müsst noch einen Schritt zurück, Schatz! Noch einen … ;-)

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Auch diese Horrorkurve hat keine Geländesicherung. Rechts geht’s nach unten. In der Wand sind zumindest zwei Ringe zum Festhalten.

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Auch hier in der Kurve habe ich kaltblütig ein Foto über die Kante geschossen.

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Rast. Eine Erkenntnis des Urlaubs: Niemand von uns kann gescheit Karten lesen.

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Auf dem Königstein befindet sich eine Festung.

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80 Meter hoch, uneinnehmbar. Bakunin saß hier mal ein.

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Nochmal Festung.

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Auf die Dauer wird die Aussicht etwas eintönig.

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Für alle nicht tritt- und kraxelsicheren Städter hat das Fremdenverkehrsamt Leitern bereitgestellt.

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Oh, wie schön. Ergebnis des kooperativen Handelns vieler unbekannter Wanderer zur gegenseitigen Erbauung oder Ergebnis einer ABM-Maßnahme zur Tourismusförderung?

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Fels und nochmal Fels.

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Hier ist man mal geländegesichert. Sieht immer noch gefährlich genug aus.

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Der Osten hat uns einiges zu geben, auch kulinarisch: Soljanka. Lecker!

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Am letzten Tag geht’s nach Tschechien in die Edmundsklamm.

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Eine schmale und tiefe Schlucht, am Grund ein Fluss …

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… auf dem wir dahinfahren.

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Kopfstand-Poser ;-)

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Ein sehr schöner und erholsamer Urlaub! Meine eigenen sportlichen Höchstleistungen sowohl im Gebirge als auch im Freibad hat leider keiner auf Film oder Foto gebannt.