27.10.13 – München

Permanenter Eurozentrismus ist ja auch nicht gesund. Deshalb besuche ich heute ein Museum, das sich den Hervorbringungen einer minderen Kultur verschrieben hat, namentlich der Ägyptischen.

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Erkenntnis 1: Nichts kann schlimmer sein als das zeitgenössische Bauen. Das Museum empfängt den Besucher mit einer geschlossenen, monumental abweisenden Fassade und liegt im Grün wie ein Sarkophag..

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Hier runter geht’s zum Eingang. Die Stufen draußen sind von der Höhe so plus minus 75 Prozent zu hoch, angenehm runter kommt man nicht, man fällt mehr als man läuft. Im Haus selber sind die Stufen viel zu niedrig. Da braucht man 10 Stufen, um 1 Meter Höhenunterschied zu überwinden. Ich bin ziemlich sicher, dass die Ägypter in puncto Architektur uns Heutigen knapp 4000 Jahre voraus waren …

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Beeindruckend sind die Reliefs und Hieroglyphen.

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Ebenso der Obelisk. Trotzdem bleibt die Kultur verschlossen, hermetisch. Ist wahrscheinlich ebenso voraussetzungsreich wie unseere heutige, und nach jahrzehntelanger Fokussierung auf griechisch-römisch, jüdisch-christlich nicht zu verstehen. Immerhin wirken die Artefakte sehr auratisch. Sinn für Geschichte vermittelt sich immerhin.

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Auch hier ist das bunte Treiben nur noch Geschichte. Biergarten im Alten Botanischen Garten.

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Bienenstich zum Ausklang des kulturellen Teils des Tages.

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Währenddessen am anderen Ende der Republik: Freund Eichhorn stibitzt eine Walnuss und macht sich schnell davon.

26.10.13 – Ismaning

Ortserkundung Teil 2: Nachdem es vor zwei Wochen in südliche Richtung zum Speichersee ging, radle ich heute bei 24 Grad und blauem Himmel in westliche Richtung zu den Isarauen.

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Erste Zwischenstation: der Eisweiher.

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Hier treffen wir den Fisch, doch wo ist syne Fru?

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Kunst im öffentlichen Raum ist hier eh arg präsent.

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Die Treppe runter geht’s in die Auen.

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Walddickicht.

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Fließgewässer.

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Ein Wehr.

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Auch akustisch sehr schön.

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Blick von der Brücke.

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Im Hintergrund die Energiewende.

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Noch ein Wehr.

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 Sehr schön.

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Eine zur Meditation wohl sehr geeignete Insel.

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Alles in allem: eine hervorragend schöne Radel- und Spaziergangsstrecke entdeckt. Den Energieverlust durch die anstrengende Fahrt gilt es natürlich unerzüglich auszugleichen.